Schwere Gesundheitsschäden durch Pestizide : Ein Austausch mit Erfahrungsberichten von Betroffenen und Vertretern französischer Gesundheitsorganisationen im Rahmen einer europäischen Kampagne

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Wir laden Sie herzlich zu einem Austausch zum Thema ein: Schwere Gesundheitsschäden durch Pestizide : Ein Austausch mit Erfahrungsberichten von Betroffenen und Vertretern französischer Gesundheitsorganisationen im Rahmen einer europäischen Kampagne

 

Mittwoch, den 14. Oktober 2026, um 18:15 Uhr im Oekozenter Pafendall, 6, rue Vauban, Luxemburg-Stadt.

 

Im September 2025 startete die Association des Mutuelles pour la santé planétaire, die mehr als 20 französische und belgische Krankenkassen vereint und 14 Millionen Menschen absichert, vor dem Europäischen Parlament in Brüssel eine „Odyssee für unsere Gesundheit“.

Ziel: In zwölf Ländern möchten sie mit einer Fahrradtour auf die schwerwiegendsten gesundheitlichen Folgen von Pestiziden aufmerksam machen und Verbesserungen sowohl in der Gesetzgebung als auch bei der Unterstützung der Betroffenen erreichen.

Am 14. Oktober 2026 machen sie in unserem Land Station. Dies bietet eine hervorragende Gelegenheit, aus ihren Erfahrungen zu lernen und mit ihnen über Verbesserungen zu diskutieren, die auch bei uns notwendig sind.

 

Wir freuen uns, 10 Betroffene und Vertreter:innen der “Odysee”  in Luxemburg begrüßen zu dürfen und uns mit ihnen auszutauschen. Der Verantwortliche der Krankenkassen sowie drei betroffene Personen werden uns ihre Vorschläge und sehr persönlichen Erfahrungsberichte – in Anwesenheit der weiteren Betroffenen – vorstellen.

Der Verantwortliche der Krankenkassen sowie drei betroffene Personen werden uns ihre Vorschläge und sehr persönlichen Erfahrungsberichte – in Anwesenheit der weiteren Betroffenen – vorstellen.

Anschließend werden mögliche Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für Luxemburg diskutiert.

 

Denis Benoit

Landwirt im Ruhestand, bei dem aufgrund einer Krebserkrankung infolge von Pestiziden eine Berufskrankheit anerkannt wurde.

 

 

 

 

 

Daniel Bodenes

Parkinson als Berufskrankheit erkannt.

 

 

 

 

José Nadan

Landwirt im Ruhestand, dessen Krebserkrankung aufgrund der Pestizidbelastung als Berufskrankheit anerkannt wurde.

 

 

 

 

 

Generell stellen die Verantwortlichen der Krankenkassen auf europäischer Ebene einen dramatischen Anstieg von Krankheiten fest, deren Zusammenhang mit dem Einsatz von Pestiziden nachgewiesen ist.

Dies betrifft sowohl die Menschen, die Pestizide anwenden (Landwirte, Imker, Floristen usw.), als teilweise auch deren Kinder.

In Frankreich werden inzwischen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Kindern, die auf die Pestizidbelastung durch ihre Eltern zurückzuführen sind, vom FIVP (Fonds d’indemnisation des victimes des pesticides – Entschädigungsfonds für Pestizidopfer) anerkannt. Eine Reihe von Krankheiten, die durch den Einsatz von Pestiziden verursacht werden, sind als Berufskrankheiten anerkannt.

Insbesondere Martin Rieussec-Fournier, Präsident der Association des Mutuelles pour la santé planétaire, wird einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand zu den Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit geben, die Vorgehensweise der beteiligten Krankenkassen vorstellen und deren Forderungen erläutern. Unter anderem fordern sie eine sogenannte „grüne Verordnung“, d. h. eine finanzielle Beteiligung des Staates, wenn Schwangere oder Mütter biologische Lebensmittel für ihre Kinder kaufen.

 

 

 

 

 

 

 

Ziel des Abends ist es, die aktuelle Situation in Frankreich vorzustellen: die Entwicklung der möglicherweise mit Pestiziden in Zusammenhang stehenden Krankheiten, die Forderungen der französischen Krankenkassen sowie die Erfahrungsberichte von Menschen, deren durch Pestizide verursachte Erkrankungen anerkannt wurden.

 

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an diesem Austausch teilnehmen könnten. Ziel ist es auch, gemeinsam darüber zu diskutieren, was diese Erkenntnisse und Erfahrungen für Luxemburg bedeuten könnten.

Der Abend findet in französischer Sprache statt und wird ins Deutsche übersetzt.

Im Anschluss an die Erfahrungsberichte der eingeladenen Gäste findet ein Austausch statt. Danach sind Sie herzlich zu einem Umtrunk eingeladen.

 

Bitte melden Sie sich im Vorfeld an, da dies die Organisation für uns erleichtert: meco@oeko.lu.

 

Die Einladung finden als als PDF in den Downloads.

 

24.09.26