Nachhaltige Entwicklung
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Maach Plaz! LIEWENSWÄERT A LIEWEG QUARTIEREN AN DIERFER FIR SECH ZE BEGÉINEN!

Lassen Sie sich auf eine Zeitreise mitnehmen und erfahren Sie, wie sich Plätze und Straßen verwandeln können.

3 animierte Clips zeigen auf, wie bereichernd es sein kann, wenn öffentliche Räume in grüne Orte der Begegnung und des Miteinanders umgestaltet werden – weg von Beton und Lärm.

Erleben Sie diese Entwicklung der „Place de Stalingrad in Esch-sur-Alzette“; der „Place St.Pierre et Paul“ / Eingang von Hollerich–Luxemburg Stadt sowie die „Stäreplaz“ in Mersch.

 

LIEWESWÄERT A LIEWEG QUARTIEREN AN DIERFER FIR SECH ZE BEGÉINEN

  • Früher – z. T. karge, graue, leicht begrünte öffentliche Plätze und Straßen. Ruhig an normalen Tagen, Menschen sind zu sehen, Kinder spielen … Bei besonderen Gelegenheiten findet ein Markt, ein Fest statt …
  • Heute – zugestellt von Autos, Menschen halten sich dort kaum auf, Asphalt und Grau dominieren … Ein eher „menschenfeindlicher“, „stressiger“ Ort.
  • Und morgen…? Träumen ist erlaubt! Lebendige Orte mit zahlreichen Menschen, die sich begegnen, entspannen, schlendern, plaudern, lesen … Schöne Orte mit genug Platz für Kinder zum Spielen, Radfahrer:innen und öffentlichem Transport.

 

Ein entspanntes „Grün“ prägt das Bild, spendet Schatten und kühlt das Umfeld an warmen Sommertagen. Vögel, Blumen, Sträucher, Insekten … bereichern den Ort durch ihre Vielfalt und  Farbenpracht.

Wir können und sollen die Welt von morgen neu denken: Plätze können sich verändern…

Dass die Autos das „Ortsbild“ prägen, die Ortschaften dem Idividualverkehr gehören, war nicht immer so selbstverständlich wie heute und muss nicht so bleiben.

Wenn die Einwohner:innen den Wunsch äußern und die Gemeinde bereit ist, können Plätze  auch ganz anders aussehen. Wir müssen es nur wollen!

Ein Platz kann in einen Ort verwandelt werden, wo Menschen und Natur wieder mehr Raum zur Verfügung gestellt wird. Von einer solchen Veränderung profitiert jeder.

Die Filme von Plätzen in Luxemburg –  Place de Stalingrad in Esch-sur-Alzette / Eingang von Hollerich – Luxemburg Stadt (Place St.Pierre et Paul) /„Stäreplaz“ in Mersch – zeigen auf besonders kreative Art und Weise eine derartige Verwandlung exemplarisch auf.

 

Schauen Sie sich hier die 3 kurzen Videos der Aktion an und bestaunen Sie, wie sich die 3 Plätze verändern.

 

Den Flyer zu dieser Aktion finden Sie im Download.

 

Place de Stalingrad in Esch-sur-Alzette: 

 

Eingang von Hollerich – Luxemburg Stadt (Place St.Pierre et Paul):

 

Stäreplaz“ in Mersch:

 

Die Visionen in den Filmen sind keine reellen Planungen, aber sie sollen den „Kopf“ öffnen, träumen lassen… für alles, was möglich wäre. Sie sollen inspirieren und Lust machen, damit wir uns auf den Weg begeben, unsere Ortschaften neu zu denken. Denn Fakt ist: wir brauchen wieder lebendige Ortschaften, mit Straßen und Plätzen als soziale Begegnungsräume. Und Beton muss Grün weichen, wenn unsere Ortschaften nicht in einigen Jahren aufgrund der Klimakatastrophe hoffnungslos überhitzen und von Überschwemmungen zerstört werden sollen.

Eigentlich braucht es nicht so viel, die Städte und Dörfer wieder menschenfreundlicher, grüner zu gestalten, so dass es sich dort „gutt liewe léist“.

 

Die nationale Politik ist gefordert, indem Sie z. B.:

  • Keine weiteren GROßEN STRAßENBAUPROJEKTE mehr durchführt.
  • Die SANFTE MOBILITÄT noch weitaus konsequenter fördert (Fahrrad- und Fussgängerfreundliche Infrastrukturen) und den ÖFFENTLICHEN TRANSPORT noch systematischer ausbaut.
  • Bei der PLANUNG VON NEUEN SIEDLUNGEN konsequent sicherstellt (rechtlich verbindliche Vorgaben, Empfehlungen, Anreize), dass DURCHGRÜNTE ÖFFENTLICHE RÄUME geschaffen werden.
  • Das Einrichten von SHARED SPACE sowie von VerkehrsberuhigtenZonen stärker begünstigt.
  • Bei staatlichen Projekten eine KONSEQUENTERE DURCHGRÜNUNG durchsetzt (Straßenbäume, Gebäudebegrünung, …).
  • Die kommunalen Initiativen erleichtert, durch VERBESSERUNGEN IN DER GESETZGEBUNG, FÖRDERPROGRAMME, EMPEHLUNGEN, GOOD-PRACTICE BEISPIELE ZUR DURCHGRÜNUNG.

 

Die Gemeinde ist gefordert, indem sie z.B.:

  • öffentliche Plätze und Straßen verkehrsberuhigt und konsequent durchgrünt, dies verbunden mit einer Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs;
  • Maßnahmen ergreift, um den Autoverkehr in den Wohnvierteln und zentralen Plätzen zu reduzieren;
  • Shared Space Zonen einrichtet;
  • Den flexiblen öffentlichen Transport ausbaut;
  • Attraktive Fuß- und Radwege anlegt;
  • Bei neuen Siedlungen öffentliche durchgrünte Begegnungsräume sicherstellt;
  • Ein Durchgrünungskonzept für die Ortschaft / Viertel entwickelt und konsequent umsetzt;
  • Bei öffentlichen Gebäuden eine konsequente Durchgrünung vorsieht, und Bürger:innen mittels Vorgaben – Anreizen usw. motiviert, selbst aktiv zu werden.

 

Als Bürger:innen sollten wir:

  • Die Gemeinde auffordern, diese positiven Veränderungen durchzuführen;
  • In öffentlichen Prozeduren (z.B. Teilbebauungsplänen) unsere Bürgerrechte wahrnehmen und attraktive öffentliche Räume und ein Durchgrünungskonzept einfordern;
  • Bei Umbauarbeiten an Straßen und öffentlichen Plätzen eine konsequente Durchgrünung mit Baumpflanzungen verlangen; selbst aktiv werden: u.a. naturnahe (Vor-) Gärten, Dach- und Fassadenbegrünung.