Lichterspiel um Johannistag: Meldungen im Rahmen der „Aktioun Gehaansfénkelchen“
Im Rahmen der „Aktioun Gehaansfénklelchen“ hat der Mouvement Ecologique dazu aufgerufen, sich das Lichterspektakel der Glühwürmchen rund um den Johannistag (24. Juni) nicht entgehen zu lassen. Viele von Ihnen sind dem Aufruf gefolgt und haben uns Ihre Erlebnisse mitgeteilt.
Viele Meldungen erreichten uns mündlich, und viele hatten die Glühwürmchen im eigenen Garten beobachtet, was sehr erfreulich ist! Aber auch eine ganze Reihe Leute hat sich auf die Suche „op der Gewan“ und im Wald gemacht und ist fündig geworden. Die Anzahl unterschied sich jedoch von Stelle zu Stelle, was wohl auf die Qualität des Lebensraums zurückzuführen ist. Bekannt ist, dass u.a. die Menge an Schnecken ausschlaggebend ist, da sich die Larven der Glühwürmchen von diesen ernähren. Als Schlussfolgerung für den (Natur-)Garten bedeutet dies natürlich, dass man auf Schneckengifte verzichten sollte, wenn man die Leuchtkäfer (und viele andere Tiere!) unterstützen möchte.
Es konnte zudem die Beobachtung gemacht werden, dass bei gleichen Wetterbedingungen am selben Ort, aber an verschiedenen Abenden die Anzahl der fliegenden Individuen stark variierte. Ob die andauernde starke Hitze den „Gehaansfénkelcher“ ebenfalls zugesetzt hat…?
Auch die vom Mouvement Ecologique organisierte Nachtwanderung am 20.06 war sehr anregend – trotz nahenden Gewitters konnten doch zahlreiche Glühwürmchen auf dem Bridel (gegenüber dem Restaurant beim Eecherfeld) gesehen werden. Die fachlichen Erklärungen der „Guides“ waren dann auch äusserst spannend: z.B. dass bereits kleinere Wege für Weibchen eine Barriere darstellen, da sie nicht fliegen können; dass die adulten Tiere kurz nach dem beeindruckenden Schauspiel sterben, da dann für die Fortpflanzung gesorgt ist; die Larven anschliessend 2-3 Jahre im Boden verbringen und vieles andere mehr.
Einige Personen haben die leuchtenden Käfer an ihren Beobachtungsplätzen auch abgelichtet und erlauben uns somit, noch mal in die Magie dieser Momente einzutauchen.
Einen großen Dank an die Fotograf:innen an dieser Stelle!
02.07.26















