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Konsequenter Schritt gegen Greenwashing: Steuererleichterungen für Investitionen in Atomenergie und Gas werden abgeschafft!

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung 30/11/2022

Konsequenter Schritt gegen Greenwashing:

Steuererleichterungen für Investitionen in Atomenergie und Gas werden abgeschafft!

 

Nachdem die Luxemburger Regierung angekündigt hatte, sich der österreichischen Klage gegen die EU-Taxonomie, welche seit kurzem Gas und Nuklearenergie als nachhaltig einstuft, anzuschließen, forderten die beiden Umweltorganisationen Greenpeace und Mouvement Ecologique am 19. Oktober die Regierung dazu auf, diese Haltung auch auf nationaler Ebene konsequent zu vertreten.

 

Bis dato sah die luxemburgische Gesetzgebung nämlich vor, dass Investmentfonds, die in EU-Taxonomie konforme Anlagen investieren, in den Genuss eines Steuervorteils kommen. Dieser steuerliche Vorteil bei der Taxe d’abonnement stand demnach in deutlichem Widerspruch zu der Ablehnung der neuen EU-Taxonomie inklusive Gas und Atom.

 

Greenpeace und Mouvement Ecologique begrüßen daher ausdrücklich den Schritt der Regierung, mittels Amendements zum Budgetgesetz 2023 die Taxe d‘abonnement anzupassen. Der zukünftige Berechnungsmodus für eventuelle Steuererleichterung wird ab nächstem Jahr Investitionen in Nuklearenergie und Gas ausschließen.

 

Ein logischer und konsequenter Schritt im Kampf gegen Greenwashing und im Sinne des Klimaschutzes! Jetzt muss die Luxemburger Regierung diesen Weg weiterverfolgen, indem auch die öffentlichen Fonds, wie der nationale Pensionsfonds FDC oder der sogenannte Zukunftsfonds, Investitionen in Atomenergie und fossile Energien ausschließen!

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Kontakt:

Greenpeace: martina.holbach@greenpeace.org

Mouvement Ecologique: christophe.murroccu@oeko.lu

 

01.12.22