Der nationale Forstplan (PFN) – ein wichtiges Instrument

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Luxemburg verfügt über einen nationalen Forstplan (PFN, plan forestier national). Dieser hat zum Ziel, die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder zu gewährleisten.

 

Dieses Planungsinstrument wurde nach der UNO-Konferenz in Rio de Janeiro 1992 entwickelt, als es darum ging, den Schutz der Biodiversität und der Ökosystemleistungen unseres Planeten zu erhalten.

 

Der erste PFN wurde 2003 vom Umweltministerium gestartet und unter der Aufsicht der ANF (Administration de la Nature et des Forêts) und der Beteiligung aller am Wald interessierten Gruppen (Forstleute, Privatwaldbesitzer, Umweltverbände, holzverarbeitenden Betriebe, Tourismus, Jäger …) aufgestellt. Das Dokument umfasst eine erhebliche Datenmenge über die bewaldeten Flächen, Alter der Baumbestände, Artenzusammensetzung, Nutzung, Biomasse, Kohlenstoffsenke, Klimaschäden ….

 

Im Mai 2026 wurde der 2. PFN (unter der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Gembloux) den Mitgliedern des Conseil Supérieur des Forêts, in dem auch der Mouvement Ecologique Mitglied ist, vorgestellt.

 

Alle Mitglieder wurden aufgefordert, Anregungen und Bemerkungen zu diesem ersten, bereits anregenden Entwurf zu unterbreiten.

 

Ziel ist es dabei nach wie vor, die Resilienz unserer Waldökosysteme zu restaurieren und die überlebenswichtigen Ökosystemleistungen für die nächsten Generationen zu erhalten.

 

Angesichts der Bedeutung des Themas und unserer Wälder hat der Mouvement Ecologique selbstverständlich seine Anregungen eingebracht. Dabei geht es um die Gestaltung der Wege, die Organisation der Jagd, die Bodenverdichtung u.a.m.

 

Sie finden die Stellungnahme nebenstehend als PDF und in den Downloads.

 

18.06.2026