Biolandbau, Biodiversität, Klimaschutz und Gesundheitsprävention vorantreiben
Für ein Umdenken der Politikinfragestellung der Dominanz heutiger Marktmechanismen
Seitens diverser Kreise wird derzeit Druck auf das Erziehungsministerium ausgeübt, um die Kriterien für die Beschaffung von Lebensmitteln in Schulkantinen abzuschwächen. Dies mit der Absicht der im Ausland biologisch produzierten Produkten einen geringeren Stellenwert beizumessen.
Würde dies eintreten, dann wären nicht nur äusserst negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Biolandbaus in Luxemburg die Folgen, sondern es wäre auch höchst zweifelhaft aus Sicht der Gesundheitsvorsorge, dem Erhalt der Biodiversität, des Klimaschutzes und letztendlich der Glaubwürdigkeit der Regierung in ökologischen Fragen.
Der Struktur von Restopolis ist es gelungen, mit ihrer biologisch und lokal orientierten Einkaufspolitik, einen wichtigen Mehrwert für die Luxemburger Landwirtschaft (bio und konventionell) zu leisten. Diese Succes-Story gilt es fortzuführen.
Dass derartige Rückschritte überhaupt zur Diskussion stehen können liegt auch daran, dass die Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin sich nicht gerade konsequent für den Biolandbau einsetzt, was mehrere Beispiele aufzeigen. Sie müsste, so die Forderungen des Mouvement Ecologique, u.a. das gute Beispiel von Restopolis auf alle öffentlichen Kantinen ausweiten (z.B. auch Krankenhäuser und Altenheime), endlich einen fortschrittlichen Bioaktionsplan vorlegen und die Strukturen innerhalb des Ministeriums zur Förderung des Biolandbaus stärken.
Nicht zuletzt greift der Mouvement Ecologique die Rolle eines marktberrschenden Unternehmens in Luxemburg im Bereich der Verteilung und Verarbeitung von Lebensmitteln auf. Dessen dominierende Machtposition in diesem Sektor hat Konsequenzen für die Luxemburger Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung und muss auch Thema der Politikgestaltung sein.
Die gesamte Stellungnahme finden Sie hier.
20.11.25






