Naturschutz Land- und Forstwirtschaft
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Dramatesche Réckgang vu Vullen zu Lëtzebuerg: Elo handelen! Luxemburgs Arten kämpfen ums Überleben

Weltwäit stierwe Planzen- an Déierenaarten!

Eng Katastroph vergläichbar mam Klimawandel!

 

1 Million Pflanzen- und Tierarten sind weltweit gefährdet: So der aufrüttelnde Bericht, den der Weltbiodiversitätsrat im Mai 2019 veröffentlichte (IPBES-Bericht). Dabei stachen vor allem folgende Aussagen hervor: Dieses Aussterben von Tier- und Pflanzenarten

  • ist nicht nur ein einmaliger Verlust an Vielfalt und Schönheit, … nein, es stellt auch das Überleben des Menschen auf diesem Planeten in Frage;
  • kann nicht mit einzelnen isolierten gut gemeinten Maßnahmen gestoppt werden. Erforderlich ist ein systematisches Umdenken unseres auf Konsum und Wachstum basierten Gesellschafts- und Wirtschaftsmodells.

 

Die Situation übersteigt in ihrer Dramatik dabei schon fast die des Klimawandels. Wenn wir unseren natürlichen Lebensraum – unser “Haus” – zerstört haben, gibt es keine Anpassungsstrategie, wie dies bei einer Klimaveränderung unter 1,5 bzw. 2 Grad für reiche Länder mit erheblichen finanziellen Mitteln noch begrenzt möglich wäre.

Dieses Tier- und Pflanzensterben macht natürlich keinen Halt vor Luxemburg. Ganz im Gegenteil: Als das zerschnittendste Land innerhalb der EU ist die Situation in Luxemburg besonders alarmierend. Und dies auf allen Ebenen: Insekten, Moose, Flechten, Vögel, …

Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen sowie konkrete Verbesserungen anzuregen und einzuklagen, haben sich in Luxemburg die Natur- und Umweltbewegungen mit der Wissenschaft zusammengetan! Gemeinsam wird die Situation in aller ihrer Ernstheit und Dramatik dargelegt, und auch konkrete Forderungen an die Politik und Gesellschaft erstellt, um das Artensterben und dem Verlust der Habitate – auch im Interesse des Menschen – zu begrenzen!

Diese Stellungnahme, die die Gefahren für Brutvögel in Luxemburg darstellt, ist ein Teil der gemeinsamen Kampagne, die anlässlich des Berichts des Weltbiodiversitätsrats begonnen wurde und nun mit der Veröffentlichung der Roten Liste der Brutvögel Luxemburgs weitergeht. Dabei steht die Vogelwelt sowie die Probleme, die deren Rückgang verursachen, stellvertretend für andere Arten und Lebensräume.

 

 

  • Die detaillierte gemeinsame Stellungnahme mit Zahlen und Erklärungen PDF

 

  • Die neue rote Liste der Luxemburger Vogelarten – neue Zahlen belegen die alarmierende Situation.

(Klicken Sie auf das jeweilige Bild für Informationen zu der betreffenden Vogelart)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Die vier Vogelarten des Spots: Wie gefährdet sind sie? Wo liegen die Gründe? PDF

 

  • Schlussfolgerungen und Anregungen zum Erhalt der Biodiversität  PDF

 

  • Die Rote Liste 2019  PDF   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Date de publication: 30.10.2019
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