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Réckstänn vu Pestiziden am Beiepollen zu Lëtzebuerg: Wou sti mäer? Wat soen se iwwert déi generell Belaaschtung aus?

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Der Mouvement Ecologique lädt herzlich zu einer Veranstaltung ein am

Mittwoch, den 29. Juni 2022 ab 18.30 Uhr im Oekozenter Pafendall 

 

zum Thema:

 

Réckstänn vu Pestiziden am Beiepollen zu Lëtzebuerg: Wou sti mäer? Wat soen se iwwert déi generell Belaaschtung aus?

 

Zum Inhalt der Veranstaltung: 

Seit dem Jahr 2012 analysiert das LIST (Luxembourg Institute of Science and Technology) – im Rahmen des Projekts „BEEFIRST“ – Bienenpollen auf Pestizid-Rückstände. Das Projekt „BEEFIRST- Einfluss von Agrarstruktur und imkerlichen Praktiken auf die Bienengesundheit in Luxemburg“ ist eine von vielen Maßnahmen des „Nationalen Aktionsplans zur Reduzierung der Pflanzenschutzmittel“ und hat zum Ziel Daten zur Luxemburger Situation zu erfassen und schlussendlich die Bestäuber besser vor Pestiziden zu schützen. Für die Jahre 2018, 2019 und 2020 liegen ausführliche Ergebnisse zur Belastung der von Honigbienen gesammelten Pollen vor. Die Analysen stammen von insgesamt sieben, quer durch Luxemburg verteilten Bienenständen und ergeben ein repräsentatives Bild der Belastung von Bienenpollen mit Pestiziden. Die Ergebnisse erlauben z.T. Rückschlüsse darüber wann, wo und auf welcher landwirtschaftlichen Kultur bestimmte Pestizide eingesetzt werden.

Insofern liefern diese Analysen implizit auch ein Bild über die generelle Belastung der Umwelt durch Pestizide.

Dabei wiesen für das Jahr 2020 zahlreiche Proben (43 von 190!) Rückstände von Pestiziden auf, die in der EU nicht zugelassen sind. Neben den möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Honigbienen selbst ergeben sich aus den nachgewiesenen Rückständen ebenfalls Fragen über den tatsächlichen Pestizideinsatz in Luxemburg.

 

Den Programm-Ablauf finden Sie im PDF in den Downloads…