NGOs für gesunde Böden: Gemeinsamer Einsatz für das neue EU-Bodengesetz war erfolgreich!
Mitte Oktober hat sich der Meco gemeinsam mit 50 weiteren europäischen NGOS durch ein gemeinsames Statement für die längst überfällige Verabschiedung des Soil Monitoring Law (SML) starkgemacht. Dieser EU-weiter rechtlicher Rahmen, um den Zustand unserer wertvollen Böden zu überwachen und ihre schrittweise Wiederherstellung zu fördern, wurde seit Monaten auf EU-Ebene diskutiert.
Das Engagement hat Wirkung gezeigt: Am 23. Oktober hat das Europäische Parlament mit 341 Stimmen dafür und 220 dagegen das erste EU-Bodenschutzgesetz verabschiedet – ein Meilenstein für Klima-, Umwelt- und Landwirtschaftspolitik in Europa!
Warum das so wichtig ist:
Etwa 60 –70 % der EU-Böden gelten als geschädigt. Gesunde Böden sind jedoch lebensnotwendig – sie bilden die Grundlage für fast all unsere Nahrungsmittel, filtern Wasser, speichern Kohlenstoff und verleihen uns wichtige Widerstandskraft vor extremen Wetterereignissen.
Der gemeinsame Appell war Teil einer breiten Bewegung: Neben den 51 NGOs unterstützten auch über 60 Landwirt*innen mehr als 140 Wissenschaftler*innen und 14 Unternehmen die Forderung nach einem wirksamen Bodenschutzgesetz.
Die Verabschiedung dieses Gesetzes ist ein Meilenstein, doch die eigentliche Arbeit beginnt jetzt: Sein Erfolg hängt nämlich von einer sorgfältigen Umsetzung und konsequenten Durchsetzung ab. Auch wenn das Gesetz in seiner aktuellen Form durch Abschwächungen nicht alle Erwartungen erfüllt, können und sollten die Mitgliedstaaten bei der Überführung in nationales Recht und der praktischen Umsetzung noch weiter gehen – darauf wird der Meco hier in Luxemburg achten.
Das gemeinsame Statement der NGOs finden Sie in den Downloads.
13.11.25






