Luxemburger Regierung beschönigt die Klimabilanz und verzögert Reduktion der Treibhausgasemissionen: Klimaschutz muss endlich eine Regierungspriorität werden!
Rezent hat das Luxemburger Umweltministerium die provisorische Bilanz der Klimaemissionen 2024 veröffentlicht.
Sie zeigen eindeutig, dass die Emissionen in zentralen Sektoren viel zu hoch sind : so ist der CO2 Ausstoß in der Industrie seit 2005 sogar erneut um 21% gestiegen und müsste somit bis 2030 um 66% gesenkt werden. In anderen Sektoren, wie Gebäude und Abwasseraufbereitung, sind auch große Anstrengungen vonnöten um die Emissionen bis 2030 um 45%, respektive 37% zu senken.
Die Zahlen zeigen eine sehr alarmierende Situation, und die Regierung im Allgemeinen sowie das Umweltministerium im Besonderen reagieren auf diese Lage äußerst unzufriedenstellend.
Bis 2030, also in knapp 4,5 Jahren, müssten demnach nun sehr erhebliche Reduktionen (-65% in der Industrie, -45% im Gebäudesektor) erreicht werden. Eine absolut unhaltbare Situation! Wenn die Regierung im Allgemeinen und das Ministerium nun so tun, als ob diese höchst problematische Situation durch Rechenschiebereien zu bereinigen sei – derartige Maßnahmen wurden vom Umweltministerium angekündigt -, ignorieren sie bewusst die notwendigen Klimaschutzziele sowie geltendes Recht!
Der Mouvement Ecologique fordert die Regierung zu konsequentem Handeln auf, um die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, die eine reale Reduktion der Treibhausgas-Emissionen in allen Sektoren und einen graduellen Umbau bestehender Strukturen sicherstellen.
Mouvement Ecologique asbl
Luxemburg, den 2. September 2025
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