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Kanner virun d’Dier – Den Oekosoph luedt Iech an op eng Liesung aus dem neie Buch vum a mam Auteur Pit Mischo, de 27. Januar

…ënnerluecht gëtt dës Liesung mat handgemaachener Musek vum Auteur an uschléissender, (kuerzer) Diskussioun mam Publikum. Fir e flotten Owend ass also gesuergt.

D’Illustratiounen am Buch sinn iwregens vum Roger Schauls.

 


 

Zum Buch:

Humorvol, kritisch, kontrovers

60 Kapitel aus 60 Jahren Schule mit Ausblick auf eine kindgerechtere Bildung, für Pädagogen, Eltern, Erzieher, Entscheidungsträger und allen denen das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt.

Die Vision des Autors ist eine 3D-Bildung, im Gegensatz zum momentan fatalerweise akzeptierten 2D-Unterricht, eine greifbare, begreifbare Schule, die für das wahre Leben bildet.

Das Leben spielt sich außerhalb der klassischen Schulräume ab, also müssen wir unsere Kinder dorthin führen, wo sich das Leben abspielt, eben: „Kanner virun d’Dier“ .

256 Seiten

Preis 25,00 Euro

ISBN 978-99959-0-701-3

Erhältlich in größeren Buchhandlungen, Haus vun der Natur oder Bestellung per mail: pierre.mischo@education.lu oder Überweisung auf das Konto von Mischo Pierre:

CCPLLULL – LU28 1111 0413 4523 0000 mit dem Vermerk: Buch Kanner / Lieferung gratis

 

Vorwort

Die Frage, ob wir für die Schule oder fürs Leben lernen war schon zu Senecas Zeiten aktuell und ist heute aktueller denn je. In Zeiten von zunehmenden Unsicherheiten und gesellschaftlichem Wandel ist es sinnvoll zu analysieren ob die Schule von heute, die Kindern auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet oder eher mit Methoden von gestern versucht den Status quo zu erhalten.

Pit Mischo gibt in seinem Buch “Kanner virun d’Dier” eine klare Antwort auf diese Frage: Will Schule ihrem Bildungsauftrag gerecht werden und alle Kinder möglichst gut auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten, so muss sie die vier Wände des Klassenzimmers verlassen und einen großen Teil des Unterrichts in die reale Welt der Arbeit und der Natur verlegen.

Die Umwelt mit allen Sinnen erleben ist, wie Mischo hervorhebt, ein Grundsatz vieler bedeutender Pädagogen wie Comenius, Pestalozzi oder Montessori.  Selbst wenn die Meinung des Sensualismus, dass nichts im Intellekt fixiert würde, was nicht vorher mit den Sinnen erfasst wurde übertrieben scheint, so wird das Erfassen der Umwelt mit allen Sinnen auch von heutigen Neurowissenschaftlern als Voraussetzung effektiven Lernens vorgeschlagen. Diese Erkenntnis wird seit anfangs der siebziger Jahre von den Pädagogen des Umwelt- und Jugendzentrums auf Schloss Hollenfels praktiziert, du denen sich auch Pit Mischo gesellte. Sein Drang, seine Erkenntnisse auch den Lehramt Studenten mitzuteilen und diese für eine Schule außerhalb des Klassensaales zu begeistern führte ihn später als pädagogischen Mitarbeiter zur Gruppe “Eveil aux Sciences” des Pädagogischen Instituts ISERP und später als Lehrbeauftragten zur Uni-Luxemburg.

Derselbe Drang, die Schule neu zu denken, liegt auch diesem Buch zugrunde und wendet sich gleichermaßen an Pädagogen, Verantwortliche des Bildungsministerium,  Politiker und Eltern.

In vielen, zum großen Teil autobiographischen, teils lustigen, teils sehr ernsten  Anekdoten, plädiert Mischo, ein engagierter Lehrer und Ausbilder im Ruhestand, Gründer der ersten Naturschule  Luxemburgs und einer ebenso fortschrittlichen Technikschule, für ein dreidimensionales (3D) Lernen und prangert die aktuelle Bildungspolitik mit klaren Worten an. Auch verlangt er mit Recht, dass Ergebnisse der zahllosen Studien im Bereich Schule, ihren Niederschlag im schulischen Alltag finden und macht konkrete Vorschläge zur Lehrerausbildung.

“Kanner virun d’Dier” ist ein ebenso unterhaltsames wie ernstzunehmendes Plädoyer für eine Schule, die die Kinder dorthin führt, wo sich das Leben abspielt um sie bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten.

Mögen die Vorschläge und kritischen Überlegungen dieses Buches nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Handeln zum Wohl unserer Kinder anregen.

Francis Schartz

Pädagoge    

Dr en sciences de l’environnement