Bauen und Wohnen
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Energiewochen 2013 vum 12. bis den 26. Oktober

De Mouvement Ecologique an den Oekozenter Pafendall organiséieren och dëst Joër 14 Visite Privat zu Privat ënnert dem Patronage vun de Ministère fir Nohaltegkeet, Wirtschaft a Wunnéngsbau mehr… Am Kader vun dene Visite leiert Dir d’Erfahrunge vun de „Bauherren“ kennen a kënnt Iech och mat Fachleit ënnerhalen.

Fir eng gutt Qualitéit vun de Visiten secherzestellen ass d’Zuel vun de Leit wou kënne matgoen begrenzt, duefir: mëllt Iech direkt un: meco@oeko.lu / Tel. 439030-1. Da gitt Dir och déi genau Adress vun der Visite gewuer.

 

Anmeldung erforderlich!

Für alle Besichtigungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Bei der Einschreibung erfahren die Interessierten erst den genauen Treffpunkt für die Besichtigung. Auf Grund der großen Nachfrage mussten wir in den vergangenen Jahren immer wieder Interessenten absagen. Daher führen wir in diesem Jahr eine neue Regelung ein: Zunächst ist nur eine Anmeldung für maximal 3 Besichtigungen möglich. Die Besichtigungen sind gratis und dauern zwischen 1-2 Stunden. Die Besichtigungen sind in luxemburgischer Sprache. Fragen und Erklärungen können aber in Französisch und Deutsch erfolgen.

Anmeldung unter Tel 439030-1 oder meco@oeko.lu

 

Der Überblick des Programmes:

1. Drei Reihenhäuser in Niedrigenergiebauweise

Herborn – Samstags, 12. Oktober 2013 – 14h00

In der Fleeschgaass in Herborn werden die zu einem barocken Wohnhaus gehörigen Stallungen und die lang gestreckte Scheune durch drei Einfamilienhäuser in Niedrigenergiebauweise (Energieklasse B) ersetzt. Das Konzept beruht darauf, den Ensembleschutz des Gesamtanwesens zu wahren.

Einige Merkmale: massive Sockel, Holzbauweise in den Obergeschossen,  Innenausbau mit Lehmbauplatten mit integrierter Wandheizung, dezentrale Lüftungsanlage, effiziente Gasbrennwertheizung.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

2. Renovierung eines historischen Wohnhauses

Herborn – Samstags, 12. Oktober 2013 – 14h45

Das Wohnhaus aus dem Jahr 1784 ist ein typisch herrschaftliches Haus aus der Luxemburger Maria-Theresia-Epoche. Ziel der Renovierung und energetischen Sanierung ist, das Erscheinungsbild des Hauses zu erhalten und bestehende historische Elemente außen sowie innen zu restaurieren und in das Gesamtkonzept  zu integrieren.

Einige Merkmale: Innendämmung mit Lehmputz und integrierter Wandheizung, Gasbrennwerttherme,  thermische Solarkollektoren, Holzofen im Wohn- und Essbereich, zentrale Lüftungsanlage.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

3. Einfamilienhaus in Niedrigenergie (Klasse B) aus reinen Naturbaustoffen

Bastendorf – Montags, 14. Oktober 2013 – 18h00

Von außen sieht das Haus aus wie ein Steinhaus, erst innen eröffnen sich dem Besucher neue Horizonte mit Hightech aus reinen Naturbaustoffen. Auf den traditionell verschalten Keller wurde das Haus komplett mit Massivholzelementen aufgebaut.

Einige Merkmale: Massivholz-Bauweise gänzlich ohne Leim (Hitzeschutz, Brandsicherheit, Strahlenabschirmung und bestes Raumklima), Lehmbauplatten, Lehmputz, Stampflehmwand (Wärmespeicherung durch Masse und Feuchtigkeitsregulierung), durch Luftwärmepumpe gespeiste Niedrigtemperatur-Wandheizung, ökologische Dämmung, Wärmeschutzklasse B.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

4. Renovierung eines Einfamilienwohnhaus mit energieeffizienter Haustechnik

Arsdorf – Mittwochs, 16. Oktober 2013 – 18h00

Bei dem bestehenden Einfamilienwohnhaus wurde das alte Obergeschoss komplett entfernt und wird zurzeit durch eine energetisch optimierte Konstruktion aus Massivholz ersetzt.

Einige Merkmale: Aufdachdämmung (Papierzellulose, Holzweichfaserplatte), Außenwände aus wärmegedämmten Massivholzdielen, Innenwände als Holzständerkonstruktion, Holzpelletsheizung.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

5. Plusenergiehaus mit ‚gesunden‘ Baumaterialien

Goeblange – Donnerstags, 17. Oktober 2013 – 18h00

Das Einfamilienhaus mit konsequent verfolgtem baubiologischen Ansatz wurde 2011 in Goeblange errichtet.

Einige Merkmale: Außenwand Massivholz, Zellulosedämmung, hinterlüftete Fassade, Einsatz der uralten Schreinertechnik „Schwalbenschwanzverbindung“ (durch die enge Verpressung erreicht schon eine 12cm dicke Wand die für die passivhausgeeignete luftdichte Hülle notwendige Dichtheit – und das ohne Kleber und damit verbundene mögliche Ausgasungen), Lehmplatten und –putze,  Naturhölzer, Holzfenster, Grundofen, Solaranlage für Warmwasser, Photovoltaikanlage.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

6. Energetisch sanierter Altbau

Hostert – Freitags, 18. Oktober 2013 – 17h30

Das Mauerwerk des alten Bauernhauses aus dem Jahre 1846 besteht – wie in dieser Region üblich – aus ca. 50cm dickem Schieferbruchstein. Im Laufe der letzten Jahre wurden diverse Sanierungsarbeiten umgesetzt. Zurzeit laufen die Arbeiten zum Anschluss der 8.000 Liter fassenden Regenwasserzisterne.

Einige Merkmale: Dachwärmedämmung Holzweichfaser und Papierzellulose, 3-fach-verglaste Holzfenster, Innendämmung mit Holzfaserdämmplatten um Aussencharakter zu erhalten, feuchtigkeitsregulierender Lehmputz, solarunterstützte Holzpelletheizung, thermischen Solaranlage, Photovoltaikanlage.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

7. Schlüsselfertiges Niedrigenergiehaus (Energieklasse B/B/B)

Niederfeulen – Samstags, 19. Oktober 2013 – 10h30 

Die Bauherren wünschten: Ein lichtdurchflutetes Haus, wo so wenig wie möglich mit Chemie – so viel wie möglich mit in der Region hergestellten Produkte gearbeitet und eine gute Energiebilanz erreicht wird. Heraus kam ein schlüsselfertiges Niedrigenergiehaus (Energieklasse B/B/B), auf traditionelle Art und Weise gebaut aus Betonblöcken.

Einige Merkmale: Fußbodenheizung,  900 Liter Wasserpuffertank,  Solaranlage, wasserführender Holzkamin, Gasbrennwertheizung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlage, Regen-Wassertank (Toiletten, Gartenbewässerung), LED-Lampen, Haussteuerung (niedriger Strombedarf), Holz- und Korkfußboden (geölt), Kalk-Putz, Kalkfarben, Vliestapeten mit Lehmanstrich.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

8. Altes neu gestalten – eine Sanierung von Klasse I auf B

Schifflingen – Montags, 21. Oktober 2013 – 18h00

Ein Haus aus den 50er Jahren, durch seinen breiten Dachüberstand an ein Chalet erinnernd, wollten die Bauherren an ihre modernen Bedürfnisse anpassen. Gleitende Raumübergänge mit großzügigen Öffnungen im Inneren wie nach außen, glatte Oberflächen und einfache Strukturen bilden die Grundlage der Umgestaltung des alten Hauses.

Einige Merkmale: Satteldach durch Flachdach ersetzt, kubischer Baukörper mit freien Fensteröffnungen,  ausgetauschte Fenster,  Lüftungsanlage mit Erdreichwärmetauscher, Pelletskessel ersetzt alte Gastherme, Steinwolle für Außendämmung, mineralischer Dickputz, Zellulose für Dachdämmung, Holzfaserdämmung für Kellerdecke, Kalziumsilikat für Innendämmung, Schieferfliesen, verschraubte Eichendielen, Holzfenster, geschotterte Terrassen.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

9. Denkmalgeschütztes Café

Schrondweiler – Dienstags, 22. Oktober 2013 – 18h00

L’ancien café « Am Wuess », inscrit sur l’inventaire supplémentaire des monuments nationaux, est rénové (le chantier est terminé) en immeuble mixte comprenant épicerie avec petite restauration, gîte rural et un logement. La rénovation a été effectuée avec un souci de maintien d’un maximum d’éléments de constructions du patrimoine existant. Les nouveaux matériaux utilisés ont été choisis suivant des critères écologiques. Par exemple, isolation intérieure en panneaux de bois, restauration des anciens châssis de fenêtre avec châssis de doublage intérieur ; récupération de la chaleur de la production de froid. Le projet correspond aux critères de l’ETIKA ASBL. L’immeuble comprend la classe d’isolation thermique B ainsi que la classe de performance énergétique A.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

10. Einfamilienhaus, Erreichen eines Passivhausstandards

Beyren – Mittwochs, 23. Oktober 2013 – 18h00

Das Raumkonzept des Einfamilienhaus setzt sich bewusst mit der Hanglage des Grundstücks auseinander. Entwickelt wurde ein mehrgeschossiger Baukörper, in dem die Räume dennoch „ebenerdig“ angeordnet sind. Das Herz des Hauses bildet eine große Halle, die auf verschiedenen Ebenen die Wohnräume: Küche, Essen, Arbeiten und Wohnen beherbergt und zugleich die großzügigen Volumina des Gebäudes erlebbar macht.

Einige Merkmale: Satteldach, terrassierte Gebäudestruktur, Sockel aus Stahlbeton, Holzkonstruktion, vorgefertigte Holzrahmenwände, konsequente Vermeidung von Wärmebrücken, hocheffiziente Ausführung von Holzwänden und Dach, 3-fach verglasten Holz-Alu-Fenster, hinterlüftete Holzfassade (Lärche), Fußbodenheizung, Luft-Wasser-Wärmepumpe, kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmetauscher.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

11. Passivhaus im Rohbau

Kapenacker – Donnerstags, 24. Oktober 2013 – 18h00

Das Einfamilienhaus in der Gemeinde Wormeldingen ist ein Rohbau im Passivhausstatus. Das Haus wird aus Massivholz gebaut, die Außenmauern bestehen aus 98mm Brettsperrholz – mit den großformatigen Massivholzplatten lassen sich statische Herausforderungen problemlos bewältigen – und 60 mm Holzfaserdämmplatten sowie einer 240mm Zelluloseisolationsschicht. Dadurch sind die Mauern luftdicht, sie enthalten keine Chemie, dennoch bleiben sie  diffusionsoffen, wodurch kein Risiko für Schimmelpilz besteht. Geheizt wird das Passivhaus mit einer Erdwärmepumpe, wobei Flächenkollektoren im Boden als Heizungssystem fungieren. Die zu beheizende Fläche umfasst rund 163 m2. Das Kapenacker Passivhaus entspricht der Energieklasse AAA.

Detaillierte Beschreibung ( pdf file)

 

12. Holzbau kennt man ja – denken Sie…

Wandhaf – Freitags, 25. Oktober 2013 – 18h00

Holzrahmenbau wird so gebaut: Holzbalken bilden das Gerüst, innen kommen eine OSB- und eine Gyproc-Platte drauf, außen Styropor und ein Siliconputz, dazwischen Glaswolle. Fertig ist das Haus. Daß es auch anders geht, beweisen die Bauherren, überzeugte Demeter-Bauern, mit diesem Bio-Supermarkt auf ihrem Hof. Übrigens können 20.000 Liter Regenwasser  für die Toiletten von Wohnhaus, Restaurant und Supermarkt sowie das Gründach gesammelt werden, Überschüsse landen im neuen Regenwasserteich.

Einige Merkmale: Einsatz alter Handwerkstechniken (Schwalbenschwanz), Holzfassade, Dämmung aus Recyclingglas, Dachbegrünung mit dicker Substratschicht, Passivhaus, Massivholzkonstruktion, Dämmung aus Zellulose und Holzfaser, mineralischer Putz, verschraubte Eichendielen aus der Eifel, Lehmputz, Solaranlage, Pelletsheizung, Gaskessel aus dem Bestand, Lüftungsanlage.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

13. Massivholzkonstruktion und Lehmausbau

Ettelbruck – Samstags, 26. Oktober 2013 – 10h30

Le projet s’inscrit dans le concept « People, Planet, Profit ». « People » : La maison a été prévue pour durer et s’adapter aux différents modes de vie. Le bois naturel omniprésent dans la maison participe à l’ambiance chaleureuse. L’accent a été mis sur l’accessibilité pour personnes à mobilité réduite et la qualité de l’air intérieur. « Planet » : Cette maison est une réserve de matières premières selon le concept « Cradle to Cradle » (En français: « Du berceau au berceau » –  une approche intégrale, mise au point par l’architecte William Mc Donough et le chimiste Michael Braungart, qui vise une réutilisation à l’infini des matières premières) et non un dépôt de déchets toxiques. Les matériaux ont été choisis pour leurs qualités environnementales et selon leur cycle de vie. « Profit » : Le bâtiment a été optimisé pour garantir un coût d’exploitation minimal sur toute sa durée de vie tout en gardant un coût d’acquisition raisonnable.

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

14. Umbau einer Scheune – Ausführung einer diffusionsoffenen mineralischen Innendämmung

Hovelingen (Gemeinde Beckerich) – Samstags, 26. Oktober 2013 – 14h00

Die Scheune ist Teil eines zweigeschossigen Bauernhofs mit 2 hofseitig liegenden Seitenflügeln. Das Ziel des Bauvorhabens war eine Einliegerwohnung in der straßenseitigen Scheune zu erstellen. Dabei wurde besonderen Wert auf den Erhalt der traditionellen alten Fassade zur Straße hin gelegt.

Einige Merkmale: Scheune komplett innengedämmt (diffusionsoffene mineralische Calciumsilikat-Platten), offener Grundriss mit Splitlevel, große Dachflächenfenster, Holztaffelelementen mit eingebauter Schüttdämmung aus expandierter Perlite, Fußbodenheizung, Pelletheizung (Heizung und Warmwasser).

Detaillierte Beschreibung (pdf file)

 

 

 

Date de publication: 01.10.2013
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